Schulden

Was sind Schulden?

Schulden sind das Resultat von Verbindlichkeiten gegenüber einem Dritten. Dies kann sowohl eine natürliche Person (jemand aus der Verwandtschaft, Freunde) oder auch eine juristische Person (Banken, Ämter, etc.) sein. Schulden entstehen generell dann, wenn man eine Leistung in Anspruch nimmt, zumeist in Form von Geld, diese bereits erhalten, aber die Gegenleistung dafür noch nicht erbracht hat.

 

Schulden - Allgemeine Hinweise

Fast jeder vierte deutsche Haushalt hat mittlerweile Schulden. Sei es nun, weil man sich das Auto auf Raten kauft oder die Couchgarnitur auf bspw. 12 Monatsraten bestellt. Man könnte sagen, unsere Wirtschaft ist quasi auf das „Schulden machen“ ausgelegt. Jedes Kaufhaus, jedes Autohaus bietet schnelle Kredite und manche locken sogar mit einer sogenannten 0 % Finanzierung. Auch die Banken vergeben „kleinere Kredite“ schnell. So kann sich jeder Verbraucher, selbst der mit wenig Geld Herzenswünsche erfüllen, merkt aber nicht, dass er Gefahr läuft, in die Schulden-Falle zu tappen, aus der man schwer wieder herauskommt. Selbst der deutsche Staat hat einen riesigen Schulden-Berg, der sekündlich anwächst.

 

Schulden in der Rechtsprechung

In vielen Gesetzen ist der Begriff Schulden verankert. So unterstellt das Gesetz jeder Form von Schulden gleichsam eine Kapitalgrundlage. Das heißt, man setzt voraus, dass jeder der Schuldner, ob natürliche oder unnatürliche Person, die Schulden unter der Voraussetzung macht, diese später mit Eigenkapital (= Eigenvermögen) zurückzahlt.

 

Schulden im Zivilrecht

Auch im Zivilrecht (Privatrecht) ist der Begriff „Schulden“ gesetzlich verankert. In den §§ 241 - 432 und §§ 433 – 853 werden sämtliche Schuldverhältnisse mit deren Rechten und Pflichten geregelt. Unterschieden wird hierbei in einen „allgemeinen Teil“ und einen „besonderen Teil des Schuldrechts“. Das heißt, der „allgemeine Teil“ beinhaltet grundsätzliche Angaben, die für jede Art von Schulden zutreffen. Der „besondere Teil“ beschäftigt sich mit der speziellen Auslegung, die bspw. in einem Miet- oder Kaufvertrag enthalten sind.

Weiter wird zwischen Primäransprüche und Sekundäransprüche aus Schulden unterschieden. Unter Primäranspruch wird bspw. verstanden, dass ein Vermieter nach unterzeichnetem Mietvertrag auch das Mietobjekt zur Verfügung stellen muss. Kommt dieser der Pflicht nicht nach, entstehen Schulden, aus denen wiederum können die sogenannten Sekundäransprüche entstehen. Das können zum Beispiel Ersatzforderungen sein. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Leistungspflichten und in nicht-leistungsbezogene Pflichten (Obhut, Schutz). Damit ist gemeint, dass ein Handwerker verpflichtet ist, seinen Auftrag zu erfüllen (Leistungspflicht), aber auch darauf zu achten bei der Leistungserbringung andere Gegenstände nicht zu beschädigen (nicht-leistungsbezogene Pflicht).

Schulden sind aufgehoben, sobald diese beglichen oder vom Gläubiger erlassen werden.

 

 

 

Handelsrecht

Nach dem Handelsrecht sind Schulden mit Rückständen oder Verpflichtungen gleichzusetzen. Laut HGB ist ein Kaufmann verpflichtet jährlich einen Abschluss mit Auflistung seines Guthabens und seiner Schulden bzw. Außenstände anzufertigen, auch Jahresabschluss. In der Bilanz müssen das Anlagekapital sowie das Umlaufkapital ebenso enthalten sein, wie das eigene Geld, Rechnungsposten und die Schulden.

 

Schuldentragfähigkeit

Wie der Name Schuldentragfähigkeit schon sagt, bedeutet dies, inwieweit ein Schuldner seine Schulden noch aus eigenen Kräften begleichen kann, ohne dabei die eigene Grundsicherung zu gefährden. Tritt dies ein, wäre eine mögliche Folge die Insolvenz.

Zu diesem Thema wurden sogenannte Schulden-Kennzahlen ermittelt. Hierbei wird zunächst zwischen Privatschuldner, Firmen, etc. unterschieden. Diese Kennzahlen sollen helfen, die Zahlungsfähigkeit des Schuldners aufzuzeigen.Unter Berücksichtigung der Einnahmen des Schuldners kann somit ermittelt werden, ob und wie lange dieser benötigt um seine Schulden tilgen bzw. abbauen zu können.

Bei den Staats-Schulden sind die Indikatoren etwas anders gewichtet. Hier ist es eine Frage der Relation, da nicht jeder Staat gleich „stark“ oder gleich „reich“ ist. Schulden werden als „tragfähig“ bezeichnet, wenn die Proportionen zwischen den Gesamt-Schulden und den Exportgewinnen und die Zins- und Tilgungszahlungen bestimmte Kennzahlen nicht übersteigen.

 

Schuldendienst

Als Schuldendienst wird die Begleichung der Schulden, inklusive Zinsen und Tilgung, durch den Schuldner bezeichnet. Da dies als Ausgabe zählt, mindert es die Zahlungskraft des Gläubigers. Aus diesem Grund darf diese Form der Entrichtung nur einen kleinen Teil der Einnahmen betragen.

 

Kommunalrechtliche Schuldenbegriffe

Vor der Haushaltreform am 01.01.1974 wurde zwischen „unrentierliche“ und „rentierliche“ Verschuldung unterschieden. Rentierlich bedeutet: Für den Schulden-Dienst standen spezielle Einnahmen zur Verfügung. Unrentierlich bedeutet: Die Einnahmen für den Schulden-Dienst gingen zulasten von allgemeinen Haushaltsmitteln.

Diese Differenzierung wurde mit dem § 16 Abs. 1 Nr. 2 KommHaushVO abgelöst. Dafür hat man, ab dem 01.01.1974, um den Wert der Aussage über die Schulden-Belastung zu bestärken, eine Grenze der Kredite für Investitionsmaßnahmen erwirkt, welche hauptsächlich von Dritten bestritten wurden.Um dennoch weiterhin aussagekräftige Aussagen über die Schulden machen zu können, sind die Schulden, die durch einen Kredit für eine Investition aufgenommen und durch bestimmte Erlöse finanziert werden, durch eine bestimmte Gruppierungsnummer gekennzeichnet.Trotz der „neuen“ Verordnung müssen nach wie vor die rentierlichen Schulden ebenfalls ausgewiesen werden. Demnach ist bis auf die „Benennung“ die Verordnung alles gleich geblieben.

 

Abgrenzungen

Im Alltag entstehen Schulden, wenn man eine Leistung erhalten hat, für die man noch nichts bezahlt hat. Weiter entstehen Schulden, wenn man gewollt einen Kredit aufnimmt, um sich einen Wunsch zu erfüllen (Auto, Wohnungseinrichtung, etc.) und dieses abbezahlt, bis die Schuld beglichen ist. Aber auch Firmen und Unternehmen sogar der Staat macht Schulden um gewisse Engpässe abzudecken.

Das Wort Schulden ist keine Abwandlung des Wortes Schuld aus juristischer Sicht. Kommt es allerdings zu einem Nicht-Bezahlen der Schulden oder kommt der Schuldner seiner Pflicht gegenüber dem Gläubiger nicht nach, kann daraus eine strafbare Handlung werden.

 

 

 

Mit welchen Folgen Sie bei Schulden rechnen müssen

Schulden und finanzielle Verbindlichkeiten sind nicht nur unangenehm und belastend, sie können auch ernsthafte und nachhaltige Folgen für Sie haben. Bei vielen Gläubigern und hohen Geldbeträgen droht sehr oft die totale Überschuldung, die sich bis hin zur Insolvenz ausweiten kann. Lohn- und Gehaltspfändung, Kontopfändung, Gerichtsvollzieher, negativer Schufaeintrag u.a. Gegebenheiten sind nur der Anfang vom sozialen Abstieg, wenn bestehende Forderungen nicht mehr zurückgeführt werden können.

Welche Folgen drohen noch?

 

Folgen von Schulden

Das Überangebot, Konsumgüter und Dienstleistungen schnell und sofort per Ratenzahlung zu kaufen, bzw. besitzen zu können ist für viele Menschen sehr verlockend. Immer häufiger werden Menschen dazu verführt sich Ihren Wunsch sofort zu erfüllen - natürlich auf “Pump”, schnell, mühelos und ohne großen Aufwand. Dieser doch sehr bedenkliche Sachverhalt hat zur Folge, dass es immer mehr verschuldete Menschen gibt. Bei diesen betroffenen Personen steigt unweigerlich die Gefahr den Überblick zu verlieren, bzw. sich in einer Überschuldung wieder zu finden.

 

Schulden - immer selbstverständlicher

Doch obwohl finanzielle Verbindlichkeiten und Schulden als unangenehm angesehen werden und keiner gern darüber spricht, werden Konsumgüter und Dienstleistungen mittlerweile immer selbstverständlicher auf “Pump” finanziert, ohne dafür die meist lang andauernden Folgen im Blick zu haben. Solange Sie Ihre monatlichen Verbindlichkeiten (Raten) “noch” bedienen können, gelten Sie “nur” als verschuldet.

Eine drohende Folge, die Schulden für Sie haben können, ist die Situation einer Überschuldung. Überschuldet sind Sie, sobald Sie nicht mehr in der wirtschaftlichen und finanziellen Lage sind, Ihre Schuldverbindlichkeiten zu tilgen und dadurch Ihre Existenz (Wohnung, Arbeitsplatz, Lohn- und Gehaltspfändung, Kontopfändung, usw.) bedroht ist. Im schlimmsten Fall drohen Ihnen die Zwangsvollstreckung, Pfändungen und ein Negativeintrag bei der Schufa und anderen Auskunftsdateien. Mit solchen Negativmerkmalen sind Sie nicht mehr kreditwürdig, was sich wiederum auf Ihre persönliche und beruflich Zukunft (negativ) auswirken kann, und zumeist auch tun wird.

 

Schulden - eine andauernde Belastung

Bestehende Schulden sind nicht nur finanziell und wirtschaftlichen betrachtet eine ernsthafte Dauerbelastung, auch die Psyche sowie die gesamte Gesundheit werden durch diese zwangsläufige Folgeerscheinung negativ beeinflusst.

Der soziale und finanzielle Abstieg, der natürlich auch irgendwann von Freunden und Bekannten bemerkt wird, gehört ebenfalls zu den negativen Folgeerscheinungen, wenn bei Ihnen die Situation von Schulden oder gar einer Überschuldung vorhanden ist. Bei Familien leiden meist auch die Ehepartner und die Kinder unter der gegebenen Situation von Schulden oder Überschuldung.

 

Bei Schulden, bzw. Überschuldung sofort zu einer Fachstelle für Schuldnerberatung

Damit sich diese Spirale aus Schulden und Überschuldung nicht noch immer schneller dreht, ist es wichtig, dass Sie sich schon zu Beginn der Überschuldung professionelle Hilfe bei einer Fachstelle für Schuldnerberatung suchen, bevor eventuell weitere unangenehme und vor allem meist auch vermeidbare Folgen auf Sie zukommen.

Auch wenn bei zu hohen Schuldverbindlichkeiten oftmals die Privat- bzw. Verbraucherinsolvenz die einzige sinnvolle Lösung ist, ist dies auch eine große Chance auf einen finanziellen, wirtschaftlichen und persönlichen Neuanfang.

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Unser Ziel: Ihre Entschuldung!

Das Ziel, das wir verfolgen, ist ausschließlich Ihre Entschuldung, und zwar schnell, unbürokratisch, nachhaltig und diskret. Dazu bedienen wir uns dem „Königsweg“ in der Schuldenregulierung, dem außergerichtlichen Vergleich. Hierzu benötigen wir keinerlei juristische Schritte, (Rechtsberatung), keine Fristen, das Gericht bleibt außen vor, Ihre Privatsphäre wird geschützt und ein langjähriges Insolvenzverfahren kann in sehr vielen Fällen umgangen werden.

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Die Pro-Schuldnerberatung bietet auf ihrer Website keinerlei rechts- und steuerberatende Tätigkeit sowie im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten an. Diese Tätigkeiten sind mehrfach auf § 1 UWG sowie das Rechtsberatungsgesetz (RBerG) geprüft. Bei einem gesetzlichen Insolvenzverfahren müssen geeignete Personen oder Institutionen nach “§ 305 InsO” separat und unabhängig von der Pro-Schuldnerberatung beauftragt werden. Die Pro-Schuldnerberatung erbringt ausschließlich und ausnahmslos Dienstleistungen kaufmännischer Art. Die Tätigkeit des Dienstleisters umfasst kaufmännische, betriebswirtschaftliche und administrative Tätigkeiten zur Realisierung einer gütlichen und außergerichtlichen Vergleichsvereinbarung.

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